Unidirektionales Kohlenstofffasergewebe ist eine Art Kohlenstoffverstärkung in Vliesform, bei der alle Fasern parallel zueinander verlaufen. Bei diesem Gewebetyp gibt es keine Zwischenräume zwischen den Fasern, und diese liegen flach aneinander. Es gibt keine Querschnittswebart, die die Faserfestigkeit durch eine andere Richtung halbiert. Dies ermöglicht eine hohe Faserdichte, die ein maximales Längszugpotenzial bietet – höher als bei jeder anderen Gewebeart. Zum Vergleich: Dies entspricht der dreifachen Längszugfestigkeit von Baustahl bei einem Fünftel der Gewichtsdichte.
Kohlenstofffasergewebe wird aus Kohlenstofffasern in unidirektionaler, Leinwand- oder Köperbindung gewebt. Die verwendeten Kohlenstofffasern zeichnen sich durch ein hohes Festigkeits- und Steifigkeits-Gewichts-Verhältnis aus. Kohlenstoffgewebe sind thermisch und elektrisch leitfähig und weisen eine ausgezeichnete Dauerfestigkeit auf. Bei entsprechender Konstruktion erreichen Kohlenstofffaserverbundwerkstoffe die Festigkeit und Steifigkeit von Metallen bei deutlich geringerem Gewicht. Kohlenstoffgewebe sind mit verschiedenen Harzsystemen, darunter Epoxid-, Polyester- und Vinylesterharze, kompatibel.
Anwendung:
1. Die Nutzung der Gebäudelast erhöht sich
2. Das Projekt nutzt funktionale Änderungen
3. Materialalterung
4. Die Betonfestigkeit ist geringer als der Bemessungswert.
5. Bearbeitung von Strukturrissen
6. Reparatur und Schutz von Servicekomponenten in rauen Umgebungen