Flexible Fiberglas-Bewehrungsstäbe (Flexible Fiberglas-Bewehrungsstäbe, Sand-Oberflächenbiegetyp) sind ein glasfaserverstärkter Verbundwerkstoff, der durch thermisches Verschmelzen von Glasfasern und Harz hergestellt wird. Im Vergleich zu Stahlstäben zeigt sich, dass flexible Fiberglas-Bewehrungsstäbe eine höhere Zugfestigkeit bei gleichzeitig geringerem Gewicht aufweisen. Sie sind korrosionsbeständig, besitzen eine gute statische Scherfestigkeit, jedoch eine geringe dynamische Scherfestigkeit und einen niedrigen Elastizitätsmodul. Eine Bearbeitung vor Ort ist – abgesehen vom Zuschneiden – nicht möglich.
Flexible Fiberglas-Bewehrungsstäbe mit Sandoberfläche und Biegefunktion werden aufgrund ihrer hohen Zugfestigkeit, Korrosionsbeständigkeit, einfachen Schneidbarkeit und anderer Eigenschaften hauptsächlich im Untertagebau eingesetzt, um herkömmlichen Stahl zu ersetzen. Mittlerweile finden sie aber auch immer häufiger Anwendung im Autobahnbau, bei Flughäfen und Kais, bei Baugrubenverbau, Brückenbau, Küsteningenieurwesen und anderen Bereichen.
Flexibler Glasfaserbewehrungsstahl mit Sandoberfläche zum Biegen ist ein neuartiger, hochleistungsfähiger Konstruktionswerkstoff mit vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten. Beispielsweise eignet er sich für den Einsatz in korrosiven Umgebungen wie Kläranlagen, Chemieanlagen, Elektrolyseanlagen, Schachtabdeckungen und Küstenschutzprojekten.
Insbesondere kann flexibler Glasfaserbewehrungsstahl mit Sandoberfläche in Biegeform im durchgehenden Stahlbetonbau eingesetzt werden, um die Festigkeit und Dauerhaftigkeit des Fahrbahnbelags zu verbessern. Im Hafenbau und bei Küstenschutzmaßnahmen dient er der Verstärkung der Betonkonstruktion und der Verbesserung ihrer Korrosionsbeständigkeit. Im U-Bahn-Bau kann er in teilbaren Betonkonstruktionen verwendet werden, um die Baueffizienz und -qualität zu steigern.