Die Carbonfaser-Oberflächenmatte ist ein multifunktionales und vielseitig einsetzbares Funktions- und Strukturmaterial. Sie wird mithilfe eines neuen Nassformverfahrens aus dünnen Carbonfasern hergestellt und zeichnet sich durch eine gleichmäßige Faserverteilung, eine ebene Oberfläche, hohe Luftdurchlässigkeit und starke Adsorption aus. Im Bereich Sport- und Freizeitprodukte sowie bei Verbundwerkstoffen verhindert sie Blasenbildung und Poren auf der Oberfläche, füllt das Carbonfasergewebe und sorgt so dafür, dass keine Spuren von Carbonfaser auf der Unterseite der Tischplatte sichtbar sind. Das Ergebnis ist ein gleichmäßigeres und ansprechenderes Erscheinungsbild, und die Kosten können effektiv gesenkt werden.
Kohlenstofffasern bestehen hauptsächlich aus Kohlenstoffelementen einer speziellen Faserart. Ihr Kohlenstoffgehalt variiert je nach Fasertyp, liegt aber in der Regel über 90 %. Kohlenstofffaser-Oberflächenmatten weisen die typischen Eigenschaften von Kohlenstoffmaterialien auf, wie z. B. hohe Temperaturbeständigkeit, Abriebfestigkeit, elektrische und thermische Leitfähigkeit sowie Korrosionsbeständigkeit. Aufgrund ihrer geringen Dichte besitzen Kohlenstofffasern eine hohe spezifische Festigkeit.
Kohlenstofffaser-Oberflächenmatten eignen sich als Strukturmaterial für Flugzeuge, zur elektromagnetischen Abschirmung und Entladung sowie für die Herstellung von Raketengehäusen, Motorbooten, Industrierobotern, Blattfedern und Antriebswellen im Automobilbereich. Sie bieten Vorteile in Bereichen, in denen Festigkeit, Steifigkeit, Gewicht und Dauerfestigkeit entscheidend sind und hohe Temperaturen sowie chemische Stabilität erforderlich sind. Darüber hinaus verbessern sie die Oberflächenfestigkeit von Verbundwerkstoffen, sind leicht und gleichzeitig robust und leitfähig. Daher können sie in elektrischen Wärmerohren, Anodenrohren und anderen leitfähigen Faserverbundwerkstoffen eingesetzt werden.